Max Baumgraß

Client Lead

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Nach dem The Future of German Media Summit in Hannover bleibt für mich vor allem ein Eindruck hängen: Die Publishing-Branche befindet sich weiterhin in der Crunchtime.

Das war nicht nur auf der Bühne spürbar, sondern vor allem in den Gesprächen zwischen den Sessions. Rund 700 Gäste aus Medienhäusern, Technologieunternehmen und Plattformanbietern waren vor Ort. Es gab viele neue Kontakte, intensive Diskussionen und ein sehr klares Gefühl dafür, dass die Branche an einem Punkt angekommen ist, an dem Tempo, klare Priorisierung und gemeinsames Umsetzen entscheidend sind.

Eine Branche unter Druck, aber in Bewegung

Publishing steht weiterhin unter massivem Transformationsdruck. Geschäftsmodelle verändern sich. Technologische Entwicklungen, allen voran AI, eröffnen neue Möglichkeiten, stellen aber auch bestehende Prozesse infrage.

Gleichzeitig war auf der Konferenz eine bemerkenswerte Dynamik spürbar. Natürlich gibt es Wettbewerb, unterschiedliche Interessen und verschiedene strategische Ansätze. Doch viele Gespräche waren von einem gemeinsamen Verständnis geprägt: Die Herausforderungen lassen sich schneller lösen, wenn man Wissen teilt, kooperiert und voneinander lernt.

Der Diskurs wirkte deshalb weniger von Vorsicht oder Abwarten geprägt, sondern stärker von der Frage: Wie kommen wir schneller in die Umsetzung?

Weniger AI-Hype, mehr reale Workflows

Ein besonders starkes Signal kam aus den Diskussionen rund um AI im Publishing. Der Tenor war eindeutig: Die Branche hat die Phase des reinen Experimentierens weitgehend hinter sich.

AI wird nicht dort relevant, wo möglichst viele Tools ausprobiert werden.
Relevanz entsteht dort, wo tragfähige Workflows, Plattformen und operative Modelle entstehen.

Es geht also weniger um einzelne Anwendungen und mehr um Orchestrierung.

Wie lassen sich AI-Funktionen sinnvoll in redaktionelle Prozesse integrieren?
Wie entstehen skalierbare Plattformen statt isolierter Experimente?
Und wie können Teams AI im Alltag nutzen, ohne ihre Arbeitsweise komplett umzustellen?

Genau diese Fragen standen im Zentrum vieler Gespräche in Hannover.

Ein konkretes Beispiel: TONI OS bei Bauer Media

Ein besonders prägnanter Beitrag kam von Stefan Betzold, CPMO Digital von Bauer Media Group.

In seinem Vortrag zeigte er, wie AI konkret in redaktionelle Prozesse integriert werden kann und welche Rolle Plattformarchitekturen dabei spielen.

Gemeinsam mit Forte hat Bauer dafür TONI OS entwickelt: eine moderne Publishing-Plattform für die dynamische Content-Orchestrierung.

Im Zentrum steht der redaktionelle virtuelle Assistent EVA AI, der AI direkt in die tägliche Arbeit integriert.

Der Ansatz folgt drei Ebenen:

1. Conversational AI
Eine maßgeschneiderte GPT-Ebene für Redaktionsteams. Einfach nutzbar, zuverlässig und unabhängig von einzelnen LLM-Modellen.

2. Assistant AI
Kontextbezogene AI-Unterstützung direkt im CMS-Editor, genau dort, wo Inhalte entstehen.

3. Agentic AI
Ein integrierter AI-Begleiter, der Workflows automatisiert und Redaktionen mehr Raum für ihre eigentliche Arbeit schafft: gute Geschichten.

Die Resonanz auf diesen Ansatz war groß. Viele Gespräche im Anschluss zeigten, wie hoch das Interesse an praktischen, belastbaren AI-Anwendungen im Publishing aktuell ist.

Plattformen statt Einzellösungen

Ein zentrales Learning aus den Gesprächen: Die Zukunft des Publishings wird plattformgetrieben sein.

Medienhäuser brauchen Systeme, die:

  • redaktionelle Prozesse effizient orchestrieren

  • AI sinnvoll integrieren

  • neue Content-Formate unterstützen

  • und gleichzeitig skalierbar bleiben

Die Zusammenarbeit mit Bauer Media zeigt, wie genau das funktionieren kann:
Durch eine enge Verbindung von redaktioneller Expertise, technologischer Plattformentwicklung und strategischer Produktarbeit.

Partner wie Workato werden gerade dort relevant, wo Publisher AI nicht isoliert einsetzen, sondern über eine saubere Plattformlogik skalieren wollen. Governance, sichere Integration und die Orchestrierung von Daten und Workflows schaffen die Voraussetzung, um AI strukturiert, belastbar und organisationsweit nutzbar zu machen.

Warum solche Events wichtig bleiben

Konferenzen wie The Future of German Media Summit spielen für die Branche eine wichtige Rolle.

Nicht nur wegen der Vorträge auf der Bühne.
Sondern vor allem wegen der Gespräche danach.

Dort entstehen neue Perspektiven, Partnerschaften und konkrete Ideen für die nächsten Schritte der Branche.

Mein Eindruck aus Hannover: Die Medienbranche steht unter Druck, aber genau daraus entsteht gerade auch viel Bewegung.

Oder anders gesagt:
Publishing ist in der Crunchtime.

Und genau jetzt entscheidet sich, wer Technologie nicht nur diskutiert, sondern erfolgreich in operative Modelle übersetzt.

Nach dem The Future of German Media Summit in Hannover bleibt für mich vor allem ein Eindruck hängen: Die Publishing-Branche befindet sich weiterhin in der Crunchtime.

Das war nicht nur auf der Bühne spürbar, sondern vor allem in den Gesprächen zwischen den Sessions. Rund 700 Gäste aus Medienhäusern, Technologieunternehmen und Plattformanbietern waren vor Ort. Es gab viele neue Kontakte, intensive Diskussionen und ein sehr klares Gefühl dafür, dass die Branche an einem Punkt angekommen ist, an dem Tempo, klare Priorisierung und gemeinsames Umsetzen entscheidend sind.

Eine Branche unter Druck, aber in Bewegung

Publishing steht weiterhin unter massivem Transformationsdruck. Geschäftsmodelle verändern sich. Technologische Entwicklungen, allen voran AI, eröffnen neue Möglichkeiten, stellen aber auch bestehende Prozesse infrage.

Gleichzeitig war auf der Konferenz eine bemerkenswerte Dynamik spürbar. Natürlich gibt es Wettbewerb, unterschiedliche Interessen und verschiedene strategische Ansätze. Doch viele Gespräche waren von einem gemeinsamen Verständnis geprägt: Die Herausforderungen lassen sich schneller lösen, wenn man Wissen teilt, kooperiert und voneinander lernt.

Der Diskurs wirkte deshalb weniger von Vorsicht oder Abwarten geprägt, sondern stärker von der Frage: Wie kommen wir schneller in die Umsetzung?

Weniger AI-Hype, mehr reale Workflows

Ein besonders starkes Signal kam aus den Diskussionen rund um AI im Publishing. Der Tenor war eindeutig: Die Branche hat die Phase des reinen Experimentierens weitgehend hinter sich.

AI wird nicht dort relevant, wo möglichst viele Tools ausprobiert werden.
Relevanz entsteht dort, wo tragfähige Workflows, Plattformen und operative Modelle entstehen.

Es geht also weniger um einzelne Anwendungen und mehr um Orchestrierung.

Wie lassen sich AI-Funktionen sinnvoll in redaktionelle Prozesse integrieren?
Wie entstehen skalierbare Plattformen statt isolierter Experimente?
Und wie können Teams AI im Alltag nutzen, ohne ihre Arbeitsweise komplett umzustellen?

Genau diese Fragen standen im Zentrum vieler Gespräche in Hannover.

Ein konkretes Beispiel: TONI OS bei Bauer Media

Ein besonders prägnanter Beitrag kam von Stefan Betzold, CPMO Digital von Bauer Media Group.

In seinem Vortrag zeigte er, wie AI konkret in redaktionelle Prozesse integriert werden kann und welche Rolle Plattformarchitekturen dabei spielen.

Gemeinsam mit Forte hat Bauer dafür TONI OS entwickelt: eine moderne Publishing-Plattform für die dynamische Content-Orchestrierung.

Im Zentrum steht der redaktionelle virtuelle Assistent EVA AI, der AI direkt in die tägliche Arbeit integriert.

Der Ansatz folgt drei Ebenen:

1. Conversational AI
Eine maßgeschneiderte GPT-Ebene für Redaktionsteams. Einfach nutzbar, zuverlässig und unabhängig von einzelnen LLM-Modellen.

2. Assistant AI
Kontextbezogene AI-Unterstützung direkt im CMS-Editor, genau dort, wo Inhalte entstehen.

3. Agentic AI
Ein integrierter AI-Begleiter, der Workflows automatisiert und Redaktionen mehr Raum für ihre eigentliche Arbeit schafft: gute Geschichten.

Die Resonanz auf diesen Ansatz war groß. Viele Gespräche im Anschluss zeigten, wie hoch das Interesse an praktischen, belastbaren AI-Anwendungen im Publishing aktuell ist.

Plattformen statt Einzellösungen

Ein zentrales Learning aus den Gesprächen: Die Zukunft des Publishings wird plattformgetrieben sein.

Medienhäuser brauchen Systeme, die:

  • redaktionelle Prozesse effizient orchestrieren

  • AI sinnvoll integrieren

  • neue Content-Formate unterstützen

  • und gleichzeitig skalierbar bleiben

Die Zusammenarbeit mit Bauer Media zeigt, wie genau das funktionieren kann:
Durch eine enge Verbindung von redaktioneller Expertise, technologischer Plattformentwicklung und strategischer Produktarbeit.

Partner wie Workato werden gerade dort relevant, wo Publisher AI nicht isoliert einsetzen, sondern über eine saubere Plattformlogik skalieren wollen. Governance, sichere Integration und die Orchestrierung von Daten und Workflows schaffen die Voraussetzung, um AI strukturiert, belastbar und organisationsweit nutzbar zu machen.

Warum solche Events wichtig bleiben

Konferenzen wie The Future of German Media Summit spielen für die Branche eine wichtige Rolle.

Nicht nur wegen der Vorträge auf der Bühne.
Sondern vor allem wegen der Gespräche danach.

Dort entstehen neue Perspektiven, Partnerschaften und konkrete Ideen für die nächsten Schritte der Branche.

Mein Eindruck aus Hannover: Die Medienbranche steht unter Druck, aber genau daraus entsteht gerade auch viel Bewegung.

Oder anders gesagt:
Publishing ist in der Crunchtime.

Und genau jetzt entscheidet sich, wer Technologie nicht nur diskutiert, sondern erfolgreich in operative Modelle übersetzt.